Über den Sinn von Jackpots
Unlängst war es wieder einmal so weit, dass sich ein Lotto-Jackpot von mehr als 37 Millionen Euro angesammelt hatte, weil über mehrere Ziehungen kein einziger Lottospieler die gezogenen Gewinnzahlen getippt hatte.
Und wer von uns freute sich nicht, wenn er sich wie die Person im Süden Deutschlands über den Gewinn eines solch hohen Jackpot Lotto Betrages freuen könnte.
Doch wenn wir uns das einmal richtig überlegen, müssten wir eigentlich feststellen, dass niemand wirklich in der Lage sein dürfte, einen solchen Millionenbetrag sinnvoll auszugeben oder anzulegen, es sei denn er würde beschließen, den Ertrag einem guten Zweck zukommen zu lassen.
Glücklicherweise muss die Lottowirtschaft nun stets nach dreizehn erfolglosen Ziehungen der Ausspielung unter den Gewinnern mit einer kleineren Glückszahlen-Reihenfolge nachkommen.
Dies bewirkt jedoch, dass nach einigen Wochen ohne Gewinn noch viel mehr Spieler auf das große Glück hoffen und umso mehr Teilnehmer bei einer Ziehung beteiligt sind, umso höher wird im Anschluss auch der Gesamtbetrag der Ausspielung sein.
Sollte man daher nicht auf eine Regelung pochen, die es den Einzelnen ermöglicht, schon mit einer kleineren Zahlenkombination am großen Glück teilzuhaben?
Noch im vergangenen zwanzigsten Jahrhundert hatten sechs Richtige ausgereicht, damit man zum Lottomillionär wurde. Heute benötigt man nicht nur die Zusatzzahl sondern auch noch die passende Supersechs um den Gesamtgewinn sein Eigen nennen zu können. Die Chancen wurden also mit den diversen Regelungsänderungen immer geringer.
Trotzdem hofft jeder Teilnehmer beim Jackpot-Lotto immer wieder darauf, dass ihn das große Los trifft.
Und der Spaß am Spiel soll Ihnen und Ihren Mitspielern ja auch erhalten bleiben, denn nirgends kann man sein Glück gefahrloser herausfordern als bei einer Lotto-Wette.





